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Geoparks in Deutschland

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Seit einigen Jahren werden weltweit Gebiete, die ein besonderes geologisches und landschaftliches Erbe beherbergen, als Geoparks ausgewiesen. Ein Geopark stellt keine neue Schutzkategorie dar, sondern ein Gütesiegel, welches keinerlei Restriktionen mit sich bringt. Es wird auf mehreren Ebenen vergeben (Nationale Geoparks, European Geoparks, UNESCO Global Network of Geoparks).

Das Prädikat Geopark verfolgt mehrere Ziele:

    Es ist ein Qualitätssiegel für geowissenschaftlich besonders bedeutsame Landschaften
    Es definiert konkrete Richtlinien für eine ökologisch und ökonomisch nachhaltige regionalwirtschaftliche Entwicklung

 

Die Zertifizierung nationaler Geoparks erfolgt durch die GeoUnion Alfred-Wegner-Stiftung in Potsdam.

 

In einem Geopark wird die Bedeutung geologischer und geomorphologischer Prozesse für die räumliche Verteilung der natürlichen Ressourcen, für die Oberflächengestalt und Inwertsetzung der Landschaft und für die damit zusammenhängende Wirtschafts- und Kulturgeschichte einer Region nach innen und außen bewusst und erlebbar gemacht.

Mit der Förderung der regionalen Wirtschaftsentwicklung, vor allem im Bereich Tourismus und Freizeitgestaltung, sollen sich die Ziele des Natur- und Umweltschutzes mit der Aktivität der Menschen sinnvoll verknüpfen.

Es gilt, die inneren Zusammenhänge des empfindlich aufeinander abgestimmten Systems Erde durch gezielte Angebote der Bildung für nachhaltige Entwicklung zu verdeutlichen und Menschen für ihr Verantwortungsbewusstsein gegenüber dem Planeten Erde zu sensibilisieren.

 

 

Aktuell sind in Deutschland 18 Geoparks mit dem Prädikat "Nationaler Geopark" ausgezeichnet (Stand Dezember 2021):

 

Karte NGPs 2021-12-07